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Das Web beginnt und endet beim Besucher
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Weit ist der Weg vom Homepagebastler zum
Web-Designer.
Neben allerlei Erfahrung
benötigt man auch Stilsicherheit, Ausdauer und
eine nicht zu kleine Portion Know-how.
Wenn man zukünftigen Designern eine
Empfehlung geben kann, dann diese: Surfen,
surfen, surfen. Je mehr man mit eigenen Augen
sieht, selbst ausprobiert und erlebt, desto
besser.
Websurfer sind anspruchsvolle Menschen. Sie
haben es stets eilig, sind schrecklich
ungeduldig und verlangen immerfort nach
Neuigkeiten. Kein Wunder, schließlich kostet
jede Minute Internet bares Geld. Diese Leute
wollen sofort bedient und zufrieden gestellt
werden - und sie tun nicht unbedingt das, was
ihnen nahegelegt wurde.

Web-Sites betreten sie durch
Hintereingänge, wenden sich in
Sekundenschnelle gelangweilt ab oder klicken
wundervolle Grafiken einfach weg, sobald der
erste
Link erscheinen. Wer nicht mehr zu
bieten hat als Effekte, wird schneller
wegge-klickt, als sich die Seiten aufbauen.
Hätten Sie gedacht, dass Animationen,
die eigentlich gebührende Aufmerksamkeit auf
wichtige Dinge lenken sollen, mitunter
mit den
Händen abgedeckt werden, um einen Text besser
lesen zu können?
Ein buchstäblich handfester
Protest.
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Grafiken erhöhen, für sich genommen, weder
die Attraktivität einer Site, noch den Spaß am
Surfen. Der entsteht erst, wenn das Gesuchte
gefunden, das in Aussicht Gestellte erreicht
ist. Nur dann spielen Downloadzeiten
keine so große Rolle mehr. Wer sicher ist, das
Gewünschte zu finden, wartet gern. Wer es
nicht bekommt, reagiert unerfreut. Designer,
die unzählige Grafiken auf eine
Seite bringen, dürfen sich deshalb nicht
wundern, wenn der Gast beim ersten Anzeigen
eines Links
die Flucht ergreift.
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